BASF AG, Ludwigshafen am Rhein

BASF AG, Ludwigshafen am Rhein

12,00 EUR

TVA 19 % non inclus sans frais de port

No. d\'article: 1654
BASF AG, Ludwigshafen am Rhein

Aktie 50 DM Ludwigshafen am Rhein Juli 1984

1973 wurde das bisher unter Badische Anilin und Soda Fabrik Aktiengesellschaft firmierende Unternehmen auch offiziell unter der geläufigen Kurzform BASF Aktiengesellschaft ins Handelsregister eingetragen. Zur Stärkung des Pharma-Sektors übernahm man 1975 die Mehrheit an der Knoll AG in Ludwigshafen. 1982 wurde die Knoll AG eine 100 %-Tochter. Während der 1970er Jahre kam es über das Gemeinschaftsunternehmen Rheinischen Olefinwerken GmbH in Wesseling zu einer umfangreichen Kooperation von der BASF und Shell bei der Herstellung des Kunststoffes Polypropylen. 1977 ging im Werk Ludwigshafen die weltgrößte Anlage zur Herstellung von Acrylsäure, dem wichtigen Vorprodukt zur Klebstoffproduktion auf der Basis von Propylen, in Betrieb – die BASF wurde Marktführer auf diesem Gebiet. Die Dow Badische Chemical Company wurde 1978 zu 100 % übernommen. Zur weiteren Diversifizierung wurde 1982 das BASF-Riechstoffsortiment entwickelt. In Ludwigshafen wurden nun nach eigenem Verfahren Citronellal, Citronellol und Hydroxycitronellal hergestellt, die als Grundlage für Seifen und Waschmittel dienen. Im selben Jahr übernahm die BASF von dem dänischen Unternehmen Grindsted die Vitaminproduktionen zur Stärkung des Pharmabereichs. Ab 1980 stieg die BASF in ein weiteres neues Geschäftssegment ein: Unter dem eigenen Markennamen wurden Großrechner und zugehörige Peripheriegeräte des Herstellers Hitachi verkauft, die zum System/370 des Marktführers IBM kompatibel waren. Bereits 1988 brachte die BASF nach einem Strategiewechsel diese Aktivitäten in das Gemeinschaftsunternehmen Comparex ein und stieg später ganz aus dieser Beteiligungsgesellschaft aus. Der Bereich Pflanzenschutzmittel (heute BASF Crop Protection) brachte 1983 das Gräserherbizid Poast auf den Markt, das vorwiegend bei Soja und Baumwolle eingesetzt wird. Im Jahr 1984 wurde die BASF über ihre Tochter Elastogran GmbH erstmals in Osteuropa aktiv. Zusammen mit ungarischen Partnern gründete sie die Kemipur GmbH, die Polyurethan-Komponenten produziert. 1985 wurde das Nordamerikageschäft durch den Erwerb der Faserverbundwerkstoffproduktion von Celanese (American Enka) verdoppelt. Die Faseraktivitäten der BASF wurden nun ganz auf den nordamerikanischen Kontinent konzentriert. Nach dem Erwerb des amerikanischen Lackherstellers Inmont Corporation wurde das gesamte Amerikageschäft neu strukturiert und alle Teilbereiche in der neuen Gruppengesellschaft BASF Corporation zusammengefasst. 1989 wurde die Umweltzentrale des Werkes Ludwigshafen in Betrieb genommen, mit ihr werden Emissionswerte der Fabrik überprüft und die Kühlwasserabläufe in den Rhein beobachtet. In den 1990er Jahren wurde die BASF unter dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Strube zunehmend weiter internationalisiert und die Aktivitäten des Konzerns auf die Kerngeschäftsfelder Chemikalien, Kunststoffe, Veredelungsprodukte, Pflanzenschutz und Ernährung sowie Öl und Gas konzentriert. Ein erster Schritt stellte die Aufnahme des Handels mit der BASF-Aktie an der Börse Tokio am 27. November 1990 dar. Ebenfalls 1990 wurden die Magnetband-Aktivitäten der Agfa-Gevaert-Gruppe übernommen und das Geschäft mit Magnetprodukten neu geordnet. Produktion und Vertrieb der Bänder, Kassetten und Disketten wurden in die neue Tochtergesellschaft BASF Magnetics GmbH eingebracht. Außerdem übernahm die BASF das Synthesewerk Schwarzheide AG in der Niederlausitz von der Treuhandanstalt. Es wurde als neue BASF-Tochter unter dem Namen ''BASF Schwarzheide GmbH geführt. Es stellt vorwiegend Polyurethan-Grundprodukte her und wurde in den folgenden Jahren stark ausgebaut. Die BASF-Tochter Wintershall Holding AG begann nun auch eine Kooperation mit dem sowjetischen Konzern Gazprom. Dies führte zum Bau neuer Erdgasinfrastruktur (Mitte-Deutschland-Anbindungsleitung (MIDAL), Sachsen-Thüringen-Erdgasleitung (STEGAL) sowie den Erdgasspeicher Rehden) für insgesamt 4 Mrd. DM. Der gemeinsame Vertrieb von Erdgas wird über die Wingas GmbH mit Sitz in Kassel abgewickelt, die sich zunächst zu 65 % im Besitz von Wintershall und zu 35 % im Besitz von Gazprom befanden. An ihrem Standort in Antwerpen nahm die BASF 1994 den damals weltweit größten Steamcracker in Betrieb, dessen Errichtung 1,3 Mrd. DM kostete. 1996 wurde die Expansion nach Ostasien fortgesetzt. Zusammen mit dem malaiischen Staatsunternehmen Petronas wurde eine der weltweit größten Anlagen zur Produktion von Acrylmonomeren eingeweiht. Im Forschungsbereich Crop Protection gelang mit dem Mehltau-Fungizid Brio der Durchbruch zu einer völlig neuen fungiziden Wirkstoffklasse, den Strobilurinen. EMTEC-Logo1997 führten die BASF und Hoechst ihr Polypropylen-Geschäft in dem Gemeinschaftsunternehmen Targor zusammen, außerdem wurde die BASF Magnetics GmbH an die koreanische Unternehmensgruppe KOHAP Inc. veräußert, welche die Datenträgerproduktion unter dem Namen Emtec Magnetics weiterführte. Zusammen mit Shell gründete die BASF die Elenac als Gemeinschaftsunternehmen zur Polyethylenproduktion. Ein Jahr später ging im Werk in Port Arthur, Texas, der nun weltweit größte Steamcracker in Betrieb. 1999 beschlossen die BASF und Shell die Unternehmen Elenac, Targor und Montell in einem paritätischen Joint-Venture zusammenzuführen. Dieses neue Unternehmen, das vorwiegend Polyolefine produziert, bekam den Namen Basell N.V. und sitzt in Hoofddorp in den Niederlanden. Im Mai 2005 wurde die Basell N.V. für 4,4 Mrd. € an die amerikanische Holdinggesellschaft Access Industries Inc. verkauft. Im Februar 1999 zahlte die BASF in den Fonds der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft (der zur Hälfte die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, den sog. Zwangsarbeiterfonds, finanzierte) 110 Mio. DM und bekannte sich zu ihrer historischen Verantwortung. 2000 übernahm die BASF für 3,8 Mrd. $ das Pflanzenschutzgeschäft der American Home Products Corporation und verdoppelte damit den Umsatz der Sparte Pflanzenschutzmittel, der im Jahr 2003 noch durch die Übernahme eines Teils der Pflanzenschutzproduktion von Bayer (u.a. mit dem Insektizid Fipronil und weiteren Fungiziden) für 1,2 Mrd. € verstärkt wurde. Der Bereich Lebensmittelchemie wurde durch den Erwerb des Vitamingeschäfts der Takeda Chemical Industries Ltd. aus Japan erweitert. Die BASF wurde damit zum zweitgrößten Vitaminhersteller der Welt. Ebenfalls im Jahr 2000 legte die BASF ihre Textilfarben-Aktivitäten mit denen der DyStar, einem Joint-Venture zwischen Bayer und Hoechst, zusammen (Hoechst und Bayer halten jeweils 35 %, die BASF 30 %).( Wikipedia )

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