VK Mühlen AG, Hamburg

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Art.Nr.: 4051
VK Mühlen AG, Hamburg

Aktien 50 DM, 500 DM, 1000 DM und 2500 DM, Hamburg, Januar 1992

Die Wurzeln der Betriebe der Unternehmensgruppe reichen teilweise bis ins Mittelalter zurück. 1883 gründete Emil Kampffmeyer in Potsdam die Kampffmeyer Handelsgesellschaft für Getreide- und Futtermittel. Das Mühlen-Unternehmen wurde 1898 in Landshut unter dem Namen Vereinigte Kunstmühlen vorm. Krämer-Moos gegründet als Fusion der beiden Unternehmen J. Krämersche Kunstmühle und Kunstmühle F. Moos & Komp.. 1910 firmierte das Unternehmen um in Vereinigte Kunstmühlen Landshut AG, 1929 erfolgte die Fusion mit der Kunstmühle Rosenheim unter erneuter Umfirmierung in Vereinigte Kunstmühlen Landshut-Rosenheim AG. 1977 wurde die Produktion komplett nach Ergolding verlegt. 1983 kam es zur erneuten Umbenennung in Vereinigte Kunstmühlen AG, 1990 in die heutige VK Mühlen AG, wobei der Sitz nach Hamburg verlegt wurde. 1990 erwarb die VK Mühlen AG eine Mehrheitsbeteiligung am Teigwarenhersteller 3 Glocken GmbH in Weinheim, am 31. Dezember 1994 wurde 3 Glocken vollständig übernommen. Nachdem zum 1. Oktober 2000 die konkurrierende Birkel Teigwaren GmbH in Waiblingen mit der 3 Glocken GmbH über ein Management-Buy-Out zum größten deutschen Teigwarenanbieter fusionierte, hielt VK Mühlen eine Beteiligung von 19,9 % an der neugegründeten Dachgesellschaft der beiden Teilunternehmen. Mitte der 1990er Jahre geriet VK Mühlen durch Managementfehler und Manipulationen in eine schwere Krise. Die kreditgebenden Banken setzten den Sanierer Jörg Dierolf als Vorstandsvorsitzenden ein, der durch Kostensenkung, Verkauf unrentabler Randgeschäftsfelder und andere Maßnahmen eine Wende erreichte. 1999 wurde VK Mühlen durch die Fusion mit der BM Bäckermühlen AG, Hamburg, zum größten Mühlenunternehmen Europas. Im Bereich Mehl-Kleinpackungen (Endverbraucher) erreichte VK Mühlen nun in Deutschland einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Ab 2003 erwarb die in Wien beheimatete Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI) erstmals Anteile an der VK Mühlen AG, zum Ende September 2004 übernahm sie mit 51 % die Stimmrechts- und Anteilsmehrheit. Haupteigentümer der LLI wiederum ist die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.Gen.mbH mit 46,48 % sowie die Raiffeisen Zentralbank Österreich. Im Geschäftsjahr 2006/07 (zum 30. Juni 2007) wurden die Mühlenbeteiligungen der LLI in der vollständigen Tochterholding LLI Euromills GmbH gebündelt. LLI Euromills ist europaweit mit großem Abstand Marktführer auf dem Mühlenmarkt und steht weltweit gesehen seit 2007 auf Rang vier. Am 12. Juli 2007 gab VK Mühlen den Verkauf ihrer Beteiligung an der Birkel Teigwaren GmbH an die spanische Ebro Puleva S.A. bekannt. Am 21. Februar 2008 durchsuchte das Bundeskartellamt die Zentrale der VK Mühlen sowie weitere 19 Unternehmen der deutschen Mühlenbranche und den Branchenverband, aufgrund von Vorwürfen kartellrechtswidrigen Verhaltens, u. a. durch Kundenaufteilung, koordinierten Kapazitätsabbau und wettbewerbswidrige Preisabsprachen. ( Wikipedia )

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 18. Oktober 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

 
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