Anheuser - Busch Inbev SA/NV

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Art.Nr.: 3672
Anheuser - Busch Inbev SA/NV

1 Share Juni 2011

Braumeister Eberhard Anheuser aus Bad Kreuznach und sein Schwiegersohn Adolphus Busch aus Mainz-Kastel gründeten 1870 den Stammbetrieb in St. Louis. Eine Vision von Adolphus Busch war es, eine nationale Biermarke für die Vereinigten Staaten von Amerika zu entwickeln. 1876 machten sich Adolphus Busch und sein Kompagnon Carl Conrad daran, ein neues Bier zu brauen. Sein Schwiegervater Eberhard Anheuser unterstützte ihn hierin. Zum Vorbild wurde ein Bier Pilsner Brauart, das böhmische Immigranten aus der Stadt Budweis mit in die neue Heimat gebracht hatten. Das amerikanische Budweiser wurde aus der Taufe gehoben und 1878 als Warenzeichen eingetragen. 1891 erwarb Anheuser-Busch von Carl Conrad alle Rechte an der Marke. Es entstand die Marke Budweiser. Die Brauerei-Miterbin Wilhelmina Busch (1884–1952) errichtete von 1937 bis 1939 in Bernried am Starnberger See das Schloss Höhenried. Die tschechische Budweiser-Brauerei suchte sich gegen dieses Plagiat zu wehren, somit entbrannte der Bud Battle (Budweiser-Streit), der älteste Schutzmarkenstreit der Geschichte. Wie bei den meisten Großbrauereien in dieser Zeit gab es weitere zwei Faktoren, die eine großtechnische Herstellung und eine weiträumige Verbreitung begünstigten: Die Erfindung der Eismaschine durch Carl von Linde und die fortschreitende Eisenbahninfrastruktur. Um mit Budweiser den US-Markt bedienen zu können, errichtete Adolphus Busch als erster entlang der wichtigsten Schienenwege ein Netzwerk von Kühlhäusern, die die Kühlung seines Bieres auf langen Transportwegen ermöglichten und damit die Qualität sicherten. Konsequenterweise folgten später auch die ersten LKW mit Kühlung in diesem Gewerbe. Damit legte das Unternehmen den Grundstein für den Erfolg des Budweiser, das seit 1957 das umsatzstärkste Bier weltweit ist. Die schwierige Zeit der Prohibition (1920 bis 1933) hat Anheuser-Busch überstanden, indem das Geschäftsfeld auf die Herstellung von Eiscreme, alkoholfreien Getränken, Backhefe und den Vertrieb anderer Kühlwaren umgestellt wurde. Im Jahr 2008 erfolgte ein Übernahmeangebot der belgischen InBev-Gruppe, das die amerikanische Öffentlichkeit als Angriff auf die nationale Identität wertete. Zahlreiche Politiker und Gewerkschaftsvertreter der Vereinigten Staaten lehnten die Übernahme ab. Nachdem die Belgier das Angebot jedoch verbessert hatten und bereit waren, den Aktionären 70 US-Dollar pro Aktie zu zahlen, stimmte der Verwaltungsrat der Übernahme zu. Der Gesamtkaufpreis entspricht einem Volumen von rund 52 Milliarden Dollar. Der in Anheuser-Busch InBev umbenannte Konzern baut mit der Fusion seine Stellung als Weltmarktführer vor dem bisherigen und auch künftigen Branchenzweiten SABMiller aus. Diese Aktie dient nur als Sammelobjekt und beinhaltet keine Unternehmensanteile ( Wikipedia )

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 18. Oktober 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

 
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