Rheinische Stahlwerke, Essen

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Art.Nr.: 7380
Rheinische Stahlwerke, Essen

Aktie 1000 DM Essen Dezember 1954

Bergbau, Verarbeitung, Verwertung und Vertrieb seiner Erzeugnisse und Vornahme aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Gegründet am 27.5.1870 durch deutsche, belgische und französische Aktionäre mit 1 Mio. Francs Kapital als S.A. des Aciéries Rhénanes à Meiderich mit juristischem Sitz in Paris. In Meiderich wurde eine Bessemer-Stahlgießerei und eine Fabrik für feuerfestes Material errichtet. 1872 Sitzverlegung nach Meiderich (bis 22.2.1927, danach Essen), 1878 Sanierung und komplette Neuausgabe der Aktien. Entwicklung: 1900 Fusion mit der Gewerkschaft Centrum, Wattenscheid. 1904: Angliederung der AG Duisburger Eisen- und Stahlwerke, Duisburg. 1916: Angliederung der AG Balcke, Teilering & Cie., Benrath, und der Vereinigte Walz- und Röhrenwerke AG vorm. Boecker & König, Hohenlimburg. Mit Wirkung ab 1.4.1926 gingen die Erzgruben und die Erzgrubenfelder sowie sämtliche Hütten- und Stahlwerke und die entsprechenden Beteiligungen an die Vereinigte Stahlwerke AG in Düsseldorf über. Für die Einbringung wurden gewährt: RM 68.000.000.- Vereinigte Stahlwerke-Aktien und RM 7.000.000.- Vereinigte Stahlwerke-Genußscheine B; die Vorräte wurden gegen Barzahlung übernommen (entspricht einer 9-prozentigen Beteiligung an der neuen Gesellschaft). Im Lauf der Firmengeschichte vielfache Beteiligungskäufe und -verkäufe von Gewerkschaften und vergleichbaren Gesellschaften. Ab 1929 fanden umfangreiche Portfolio-Veränderungen in Kooperation mit der I. G. Farbenindustrie AG statt. Beteiligungen (1943): 1. A. Riebeck'sche Montanwerke AG, Halle (Saale). 2. Vereinigte Stahlwerke AG, Düsseldorf. 3. I. G. Farbenindustrie AG, Frankfurt (Main). 4. Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk, Essen. 5. Rheinstahl-AG. 6. Joseph Schürmann GmbH (Reederei und Kohlenhandel), Duisburg. 7. Ruhrgas AG, Essen. 8. Gesellschaft für Teerverwertung mbH, Duisburg-Meiderich. 9. Gesellschaft für Teerstraßenbau mbH, Essen. 10. Steinkohlen-Elektrizität AG, Essen. 11. Heilbad Salzig. 12. Union Rhein Braunkohlen-Kraftstoff AG, Wesseling. Großaktionäre (1943): 1. I. G. Farbenindustrie AG, Frankfurt (Main), (47,4 %). 2. Gruppe Waldthausen, Essen. Neugründung 1951/1952 im Zuge der Montanentflechtung als Rheinstahl-Rheinische Stahlwerke und Übertragung des Rheinstahl-Bergbauvermögens auf die Arenberg Bergbau-Gesellschaft mbH. 1973 von Thyssen (heute ThyssenKrupp) übernommen, 1976 wird die Rheinstahl AG in Thyssen Industrie AG umfirmiert.

Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 18. September 2018 in unseren Katalog aufgenommen.

 
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