Kali und Salz AG, Kassel

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Art.Nr.: 4047
Kali und Salz AG, Kassel

50 DM, 2 x 50 DM, 20 x 50 DM und 50 x 50 DM DM Kassel August 1973

1971 wurde die Salzdetfurth AG mit der Kali-Sparte des BASF-Tochterunternehmen Wintershall AG und der Burbach-Kaliwerke AG fusioniert und in der neuen Kali und Salz GmbH mit Sitz in Kassel zusammengeführt. Die Burbach-Kaliwerke AG waren bereits seit 1934 an Wintershall gebunden. Damals stieg Wintershall mit 45,5 Prozent der Aktien als Großaktionär in das Unternehmen ein, dessen Anteile traditionell weit gestreut waren und das zu dieser Zeit durch Überschuldung in eine Krise geraten war. 1955 übernahm Wintershall die Bankschulden des Unternehmens und im Gegenzug die Mehrheit der Anteile. So wurde die BASF Mehrheitsaktionär des neuen Unternehmens. Für die BASF stand die Sicherung des Zugriffs auf die Ausgangsstoffe ihrer Produktion an erster Stelle. Die Unternehmens- und Akquisitionspolitik dieser Zeit zielte auf die Sicherung der Versorgung mit Rohöl, Erdgas, Petrochemikalien und Salzen.Zu diesem Zweck hatte BASF 1968 bereits Wintershall übernommen. Mit der Salzdetfurth AG wurde der Hauptkonkurrent auf dem Gebiet der Stickstoff-Düngemittel ins eigene Lager gebracht, und die angestrebte Monopolstellung in Deutschland ausgebaut. In der Folge der Zerschlagung der I.G. Farben nach dem Zweiten Weltkrieg versuchten die drei großen Nachfolgeunternehmen Bayer, BASF und Hoechst durch Firmenaufkäufe und Beteiligungen wieder ihre alte Monopolstellung in Form eines Oligopols zu erreichen. In den 1970er Jahren lag ihr Anteil an der westdeutschen chemischen Produktion bereits wieder über 90 Prozent.1972 wurde die Kali und Salz GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und auf die alte Salzdetfurth AG verschmolzen. Später übernahm die BASF die restlichen Anteile des Unternehmens, das nun den Kali-Markt in Westdeutschland dominierte. Firmensitz blieb weiterhin Bad Salzdetfurth. In der Folgezeit hatte das Unternehmen weiterhin mit rückläufiger Nachfrage nach Kali zu kämpfen. Es kam zu einer Kürzung der Förderung und massiven Rationalisierungsmaßnahmen, verbunden mit dem Wegfall von mehreren tausend Arbeitsplätzen.Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die Kali- und Steinsalzaktivitäten der Kali und Salz AG und die der Mitteldeutschen Kali AG, die ehemals staatliche Unternehmen der DDR bündelte und nun von der Treuhandanstalt verwaltet wurden, in der 1993 neu gegründeten Kali und Salz GmbH in Kassel zusammengeführt. An diesem Unternehmen hielt die Kali und Salz AG 51 Prozent und die Treuhandanstalt 49 Prozent. Zuvor wurde 1992 die Kali und Salz Entsorgung GmbH in Kassel gegründet, in der die Entsorgungsaktivitäten der Kali und Salz AG geführt werden, und die neben der Kali und Salz GmbH die zweite große Beteiligung des Unternehmens darstellt. 1994 wurde die Kali und Salz AG in die Kali und Salz Beteiligungs AG umfirmiert und übernahm 1998 den 49-Prozent-Anteil der Treuhandanstalt an der Kali und Salz GmbH. 1998 wurde die Aktie der Kali und Salz Beteiligungs AG von der Deutschen Börse in den MDAX aufgenommen, nachdem die BASF als Großaktionär in mehreren Schritten ihren Anteil an dem Unternehmen auf 25 Prozent reduziert hatte. K+S war nun der dominierende und einzige große verbliebene deutsche Kali- und Salzbergwerkskonzern. Nachdem das Unternehmen 1993 bei einem Umsatz von 1,480 Milliarden Euro einen Verlust von 300 Millionen Euro eingefahren hatte, erreichte es 1997 die Gewinnschwelle und erwirtschaftete bei einem auf 2,024 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz einen Gewinn von 60 Millionen Euro. ( wikipedia )

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 18. Oktober 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

 
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